Reg­u­la Lee­mann

Regula-Leemann_KV-lachs

Tanz- und Bewegungstherapie

Körperorientierte Prozessbegleitung in Winterthur

«Jeder Mensch trägt in sich die Kraft, zu wachsen, wenn er sich gesehen und gehalten fühlt.»

Inspiri­ert von Carl Rogers

Was ist Tanz- und Bewegungstherapie? 

Die Tanz- und Bewe­gungs­ther­a­pie, eine Fachrich­tung der Kun­st­ther­a­pie, sie ist eine kör­per­or­i­en­tierte, psy­chother­a­peutis­che Meth­ode. Sie beruht auf dem Prinzip der Ein­heit und Wech­sel­wirkung kör­per­lich­er, emo­tionaler, psy­chis­ch­er, kog­ni­tiv­er und sozialer Prozesse.

Unser Kör­p­er zeigt oft das, wofür wir (noch) keine Worte haben – über Hal­tung, Bewe­gung, Span­nung oder Atem. Durch acht­same Bewe­gung, kreativ­en Aus­druck und feines Spüren entste­ht ein Zugang zum inneren Erleben.

Die prozes­sori­en­tierte Tanz- und Bewe­gungs­ther­a­pie nach iac (inte­gra­tives Aus­bil­dungszen­trum Zürich) inte­gri­ert tanzther­a­peutis­che Ansätze mit der Prozesspsy­cholo­gie nach Arnold Min­dell sowie human­is­tis­che und ana­lytis­che Konzepte. Sie unter­stützt die indi­vidu­elle Entwick­lung durch gezielte Bewe­gungsar­beit, Förderung des Kör­per­be­wusst­seins, Rol­len­spiele, Entspan­nung­stech­niken sowie den Ein­satz kreativ­er Medi­en wie Malerei und Schreiben. Auch die ver­bale und non­ver­bale Kom­mu­nika­tion spielt eine wichtige Rolle, um Prozesse auf ver­schiede­nen Ebe­nen anzus­prechen.
Der Ansatz kann ressourcenori­en­tiert genutzt wer­den, um vorhan­dene Kom­pe­ten­zen und Stärken zu fördern, oder kon­flik­tzen­tri­ert, um innere wie äussere Her­aus­forderun­gen zu bear­beit­en. Im Mit­telpunkt ste­ht der Men­sch als ganzheitlich­es Wesen, einge­bet­tet in soziale und ökol­o­gis­che Kon­texte. Tanz und Bewe­gung dienen als Aus­drucksmit­tel, um innere Dynamiken sicht­bar zu machen, Verän­derung­sprozesse zu ini­ti­ieren und eine Verbindung zwis­chen Kör­p­er, Geist und Umwelt zu fördern

Methoden der Tanz- und Bewegungstherapie 

Hier bekommst du einen Ein­druck, wie wir arbeit­en kön­nten. In ein­er Sitzung lasse ich intu­itiv ver­schiedene Meth­o­d­en ein­fliessen – je nach­dem, was zu deinem The­ma passt: 

  • Kör­p­er- und Atemwahrnehmung – Innehal­ten. Spüren. Zurück in den Kör­p­er find­en. (Ein Igel­ball kann hier unter­stützend wirken.) 
  • Spiegeln & Res­o­nanz – Bewe­gun­gen acht­sam aufnehmen, zurück­geben – inneres Erleben wird sicht­bar. 
  • Bewe­gungsent­fal­tung – Spon­tane Bewe­gungsim­pulse zulassen und erforschen. 
  • Auf­stel­lungsar­beit im Raum – Beziehun­gen, innere Kon­flik­te oder Per­sön­lichkeit­san­teile sicht­bar machen – neue Per­spek­tiv­en entste­hen. 
  • Imag­i­na­tion­sar­beit & innere Bilder – Ressourcen stärken, inneren Anteilen begeg­nen, neue innere oder äussere Bilder entwick­eln. 
  • Arbeit mit Per­sön­lichkeit­san­teilen – Kri­tik­erin, Tröster, inneres Kind oder neugierige Seite – alle Anteile dür­fen gehört wer­den. 
  • Innere Stim­men & Glaubenssätze – Was begren­zt dich? Was darf gehen? Was möchte gese­hen wer­den? 
  • Nähe & Dis­tanz / per­sön­lich­er Raum – Wahrnehmen, was stim­mig ist: Wie viel Nähe tut dir gut? Wie viel Raum brauchst du? 
  • Kreative Kanalar­beit – Ver­schiedene Wahrnehmungskanäle (Gefühl, Bewe­gung, Kör­perempfind­en, audi­tiv, visuell, Beziehungs­dy­namik) inte­gri­eren. 
  • Rol­len­spiel & kreative Medi­en – Sym­bol­isch und spielerisch neue Rollen oder Sichtweisen erforschen.